Vortragsangebote:

 

1. Leben in Griechenland 1834 und 1835 nach den Schilderungen in den Briefen und Tagebuchaufzeichnungen der Bettina Schinas, geb. v. Savigny, an ihre Eltern in Berlin.

Der Vortrag(mit Lichtbildern) schildert Leben und Gesellschaft im jungen Griechenland zu Beginn der Regierungszeit König Ottos, Nafplion, den ersten Sitz der Regierung und das noch ruinöse Athen, die schlechten Wohnverhältnis, die schwierigen Lebensbedingungen, die politischen Verhältnisse, aber auch die Schönheit der Landschaft, wie sie die junge Frau in der kurzen Zeit ihrer Ehe – sie starb bereits ein Jahr nach ihrer Ankunft in Griechenland – erlebte.


 

2. Griechenland im Spiegel seiner Briefmarken.

Briefmarken sind Ausdruck staatlichen Selbstverständnisses und Ausdruck der gesellschaftlichen Entwicklung eines Staates. Griechische Briefmarken haben ein eigenes Gesicht. Der Vortrag (mit Lichtbildern) geht auf die besondere griechische Selbstdarstellung auf den Briefmarken des Landes ein.


 

3. Christen und Muslime in ethnisch gemischten Siedlungen in Griechisch-Thrakien und in der Dobrudscha Rumäniens.

Es geht in dem Vortrag um die Geschichte des Zusammenlebens von Christen und Muslimen, die aktuellen Formen und Perspektiven und um die Faktoren, die das Zusammenleben stören und gefährden.
Die Ausführungen sind Ergebnisse eines mehrjährigen Forschungsprojektes


 

4. Die Turmsiedlungen der Mani/Peloponnes – Ausdruck naturräumlicher Bedingungen und gesellschaftlicher Strukturen.

Schwere Zugänglichkeit, eine lebensfeindliche natürliche Umwelt und eine von Clans geprägte Gesellschaft, in der noch bis zur Einbeziehung der Mani in den neugriechischen Staat das Gesetz der Blutrache galt, werden als Gründe angenommen für die Entstehung und Erhaltung der eigenartigen, von Türmen bestimmten Dörfer und Weiler der inneren Mani mit ihren vielen oft wunderbar ausgemalten kleinen Kapellen (Vortrag mit Lichtbildern).


 

5. Nestosdelta und Rhodopen imNordosten Griechenlands – Natur- und Kulturlandschaft einer griechischen Peripherregion.

Der Vortrag (mit Lichtbildern) beschreibt Natur, Siedlungen und Menschen einer wenig bekannten Region, in der sich viele seltene Tier- und Pflanzenarten und, bemerkenswerte Zeugnisse einer langen Geschichte erhielten, in der Griechen, Türken und Pomaken leben und in der im Gebirge viele Dörfer wüst fielen aufgrund der Kriege, von denen die Region besonders heimgesucht war, und der wirtschaftlichen Abseitslage.

 

6. Die Landschaft von Olympia.

Der Vortragende zeichnet ein Bild der Landschaft Elis im westlichen Peloponnes, der Stätte, wo in der Antike die Olympischen Spiele stattfanden, sie ihren Siegeszug über die Erde begannen und die 2004 wieder in besonderem Mittelpunkt stehen wird , sowie des landschaftlichen Wandels, den diese Region bis heute erlebt hat(mit Lichtbildern).


 

7. Geographische Landeskunde von Griechenland.

Der Vortrag (mit Lichtbildern) behandelt die Grundzüge einer geographischen Landeskunde: Geologie und Oberflächengestaltung, Klima, Vegetation und typische Tierwelt, Bevölkerung, Siedlung und Wirtschaft und deren räumliche Differenzierung. Ein Schwerpunkt des Vortrages liegt auf der überaus vielfältigen Oberflächengestaltung, deren Auswirkungen auf die Siedlungs- und Bevölkerungsentwicklung und auf dem räumlichen Ungleichgewicht innerhalb des Landes. Der Vortrag ist als Einführung in die Landeskunde zur Vorbereitung einer Griechenlandreise gedacht. Er lässt sich auf eine Vortragsreihe ausweiten, in der die einzelnen Aspekte ausführlicher behandelt werden. Der Stoff kann auch als Seminar angeboten werden.


 

8. Wo der Orient dem Okzident begegnet – eine Reise durch Griechisch-Thrakien.

In Griechisch-Thrakien finden wir noch Strukturen des Osmanischen Reiches mit dem Neben- und Miteinander von christlichen und muslimischen Volksgruppen, die die Kulturlandschaft prägen. Die Reise führt zu den Bergdörfern der muslimischen Pomaken, zu den Moscheen von Xanthi und Komotini, den Siedlungen der griechischen Flüchtlinge aus dem Pontosgebiet und Ostthrakien, aber auch zu den  antiken Stätten wie Samothraki und in das nationalparkgebiete von Nestos und Rhodopen, wo sich westliche und östliche Pflanzen- und Tierarten begegnen.


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Anschrift: Prof. Dr. Cay Lienau, Zumsandestr. 36, 48145 Münster, Tel. 0251-393507, Fax: 0251-8338352, E-Mail: lienau@uni-muenster.de